Andrei Markov im Interview

Andrei Markov #79, Ak Bars Kazan
©Puckfans.at/Andreas Robanser
Lokomotiv Yaroslavl Spieler Andrei Markov musste zuletzt sieben Wochen verletzungsbedingt pausieren. Gestern Abend traf der 40-Jährige der auch für die Montreal Canadiens und Ak Bars Kazan tätig war gleich wieder.

Puckfans: Wie war das Spiel gegen Dinamo Minsk:
Andrei Markov: Wir haben zweieinhalb Drittel gut gespielt, und haben vorübergehend den Faden des Spiels verloren. Der Gegner hatte mehr Freiraum, an unseren Toren bekonnen und gefährliche Momente aufgebaut. Außerdem gibt es bei Dinamo Minsk genügend schnelle und technisch versierte Spieler, die den Puck gut bewegen und schließlich schafften sie es am Ende wieder zu erholen und das Spiel in die Verlängerung zu bringen.
Ich bin froh das wir in der Verlängerung gewinnen konnten. Dies sind wichtige zwei Punkte für Lokomotiv, wir arbeiten weiter.

Puckfans: Wie war das Gefühl nach dem ersten Treffer für Lokomotiv?
Andrei Markov: Erstens war es sehr schön, heute zu gewinnen, zweitens bin ich froh, der Mannschaft zu helfen und das Siegtor zu erzielen. Ich war lange nicht auf dem Eis und habe das Spiel wirklich vermisst!
Der Moment mit einem Tor hatt mit meinen Mitspielern perfekt geklappt. Sie gaben mir einen Pass und ich durfte nur nicht verfehlen.

Puckfans: Minsk ist auf dem letzten Platz, aber sie haben noch die Chancen auf die Playoffs. Gab es eine besondere Motivation, Dinamo zu besiegen?
Andrei Markov: Ich möchte darauf hinweisen, dass die Minsker dieses Jahr eine gute Auswahl an Spielern haben, eine schnelle und aggressive Mannschaft. Und wenn die Meisterschaft im Allgemeinen den Äquator überschreitet, kämpfen alle Vereine weiter um die Playoffs. Jemand möchte in die Acht springen, jemand nimmt einen höheren Platz ein. Daher spielt es keine Rolle, mit wem man spielt, jetzt sind alle Rivalen sehr gefährlich und kampfbereit.

Puckfans: Wie haben Sie sich nach einer langen Pause auf Eis gefühlt?
Andrei Markov: Für mich persönlich war das Spiel mit Minsk Dinamo sehr schwer. Es dauerte eine Weile, bis ich den Rhythmus fand. Während des Spiels hat alles geklappt, ich fühlte mich großartig. Die Verletzung in der Vergangenheit war natürlich dumm aber jetzt ist alles in Ordnung, ich gewinne weiter an Schwung und helfe der Mannschaft.

Puckfans: Helfen Sie als erfahrener Spieler jungen Spielern in der Umkleidekabine mit Ratschlägen?
Andrei Markov: Um ehrlich zu sein, ich bin kein Befürworter des Einstiegs und der Anweisung, was und wie zu tun ist. Gibt es Arbeitsmomente, besprechen wir diese gemeinsam mit dem Team und dem Trainerstab. Generell tendiere ich eher zu jungen Spielern. Lokomotiv hat viele talentierte und schnelle Leute zusammengebracht, deshalb versuche ich, mitzuhalten und viel Energie zu schöpfen, die mir dann auf dem Eis hilft.