
© Puckfans.at/Andreas Robanser
CSKA Moskau gewinnt Game 1 des West Conference Finals nach einer beindruckenden Leistung 3:0. Lars Johansson feiert damit sein zweites Shutout in Folge.
Die KHL startet heute mit dem ersten Duell der beiden Armeeklubs aus Moskau und St.Petersburg in die Conference Finals. Beide Teams trafen sich damit bereits zum vierten Mal in Folge in dieser so wichtigen Serie. Die letzten beiden Male konnte sich CSKA Moskau durchsetzen und 2019 auch in der Folge den ersten KHL Gagarin Cup Titel gewinnen. In der heurigen Saison standen sich diese beiden Teams vier Mal gegenüber wobei sich jeweils die Heimmannschaften in ihren beiden Spielen durchsetzen konnte.
Es dauerte neun Minuten bis es die erste richtige Torchance gab. Dabei versuchte es Konstantin Okulov mit einem überraschenden Schuss. SKA Goalie Magnus Hellberg musste in der 12.Minute dann erstmals eine Großtat leisten. Nach einem Andrei Loktionov Pass verlängerte Pavel Karnaukhov aus kurzer Distanz doch es blieb weiter Tot los. Auch in der Folge hatte das Heimteam die besseren Chancen, so scheiterten Maxim Mamin und Maxim Shalunov am SKA Schlussmann. Vier Minuten vor der ersten Pause dann die erste Strafe im Spiel gegen Mat Robinson und sofort verlagerte SKA das Geschehen vor CSKA Tormann Johansson. Dieser hielt sein Tor aber nach einem Igor Ozhiganov Schuss sauber.
CSKA überstand dieses recht gut vorgetragene Überzahlspiel der Gäste und als Lukas Bengtsson mit dem Ende der Strafe noch einen Schussversuch abgab brach sein Stock und Svetlakov konnte dem aus der Strafbank kommenden Mat Robinson ideal bedienen. Dieser gab vor dem SKA Tor den Puck weiter an Ivan Telegin und so hieß es zu Beginn der 19. Spielminute 1:0 für die Armeemannschaft aus Moskau. Der Heimmannschaft gelang es in der Folge noch einen Treffer drauf zu legen. Die Gäste brachten dabei die Scheibe nicht aus der eigene Verteidigungszone und dies nutzte Anton Slepyshev 63 Sekunden vor der Pausensirene zur zwei Tore Führung der Gastgeber.
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— KHL (@khl_eng) April 2, 2021
Zum Start ins zweite Drittel blieb Magnus Hellberg auf der Spielerbank und Alexander Samonov übernahm seine Position.
SKA versuchte auch gleich Druck auszuüben doch in der 22.Minute musste Samonov gleich einmal gegen Anton Slepysheveinen schnellen dritten Treffer verhindern. SKA tat sich in den folgenden Minuten einfach schwer gegen die dicht stehende CSKA Defensive. So waren es Morozov und Emil Galimov die zwei der wenigen guten Möglichkeiten für St.Petersburg vorfanden. SKA konnte sich dann auch immer wieder vor dem Tor von Johansson fest setzten und Evgeny Ketov versuchte es in der 27.Minute aus kürzester Distanz doch der Schwede ließ sich nicht bezwingen.
In der 29.Minute dann die erste Strafe gegen die Gäste aus St.Petersburg wegen zu viele Spielern auf dem Eis eine dicke Chance der Gäste und CSKA wurde gleich wieder gefährlich. Diese Phase überstand SKA aber recht gut und so versuchten die Gäste weiter Druck zu erzeugen nur wie schon in den Minuten zuvor gelang dies nicht wirklich und so hieß es nach 40 Minuten weiter 2:0 für CSKA Moskau.
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In den dritten 20 Minuten war es dann wieder CSKA die nach einem Turnover in der 45.Minute gefährlich wurden. Nur wenige Augenblicke später schlug es dann erneut im SKA Tor ein. Wie schon bei der 2:0 Führung gelang es SKA nicht den Puck aus dem eigenen Drittel zu befördern und nachdem Matt Robinson den Puck im Drittel der Gäste halten konnte war es dieses Mal Maxim Shalunov der erfolgreich abschließen konnte. Für Mat Robinson war dies der zweite Scorerpunkt in dieser Begegnung. In der 47.Minute gab es dann einige Meinungsverschiedenheiten zwischen beiden Teams und dies führte zum zweiten Powerplay für die Heimmannschaft. Maxim Sorkin und Konstantin Okulov konnten mit ihren Versuchen aber Samonov im Tor kein weiteres Mal bezwingen. In der 52.Minute dann eine gute Möglichkeit für SKA anzuschreiben. Nachdem CSKA mit sechs Feldspielern plus Goalie agierte ergab sich ein Überzahlspiel und SKA Trainer Bragin versuchte es gleich anstelle von Tormann Samonov mit einem zusätzlichen Feldspieler. Doch auch diese Phase überstand CSKA und so waren die Gastgeber einen vierten Tor näher als die Gäste ihrem Ehrentor. So musste Alexander Samonov nach einem erneuten schnellen Gegenangriff in der 58.Minute gegen Anton Slepyshev klären.
Am Ende blieb es bei diesem 3:0 und CSKA zeigte in diesem ersten Duell dieser beiden Rivalen eine eindrucksvolle Vorstellung.