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Dank des Goldtors von Maxim Mamin gestern zum 3:2 Overtime Sieg bei Avangard Omsk gewinnt CSKA Moskau erstmals seit genau 30 Jahren wieder eine Meisterschaft.
Gestern sorgte mit dem gebürtigen Moskowiter Maxim Mamin für den ersten CSKA Moskau Titel seit 30 Jahren, damit ging eine lange Durststrecke für die erfolgreichste Klubmannschaft der Welt zu ende. Nach dem letzten Titelgewinn 1989 ging es bergab mit der Armeemannschaft aus Moskau. So musste man 1997 und 2002 sogar um den Klassenerhalt in der Superliga bangen. Erst 2007 gelang es zumindest wieder ein Superliga Semifinale zu erreichen.
Mit dem Beginn der KHL fand man sich zumindest immer im oberen Teil der Tabelle und 2015 stand CSKA erstmals im Conference Finale, dabei gab man gegen SKA eine 3:0 Führung noch aus der Hand. Ein Jahr später spielte man das erste mal wieder um den Titel. Gegen Metallurg Magnitogork war aber erneut nach sieben Spielen Schluss.
Nach dem relativ frühen PlayOff Aus 2017 zog man 2017 wieder in das Finale ein um erneut, dieses Mal gegen Ak Bars Kazan den kürzeren zu ziehen.
Nun waren genau 30 Jahre vergangen seit dem letzten Titelgewinn vergangen und nachdem man Vityaz, Dynamo Moskau und SKA St.Petersburg eliminiert hatte wartete im Finale nun Avangard Omsk.
Dort dominierte man Spiel 1 klar, ab Spiel 2 wurde es enger und so hieß es jeweils nach 40 Minuten 0:0. Nur in den Schlussdritteln hatte CSKA immer das bessere Ende für sich. Gestern gelang es Avangard erstmals mit zwei Tore in Führung zu gehen, Kirill Kaprizov im zweiten Drittel und Konstantin Okulov in der 58.Minute brachten CSKA aber in Balashikha zumindest in die Verlängerung. Dort konnte Maxim Mamin vor dem Tor einen Schuss von Mat Robinson in der 78.Minute zum Goldtor abfälschen und so die erfolglose Serie von CSKA Moskau endlich beenden. Damit gelang CSKA nicht nur der erste Titel seit 30 Jahren, auch konnte erstmals in der 11. jährigen KHL geschichte das Top team des Grunddurchgang auch den Titel gewinnen.
Mit Mamin gelang einen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs der alles entscheidende Treffer. Der 24-Jährige verließ 2017 wohl CSKA aber nach zwei nicht sehr erfolgreichen Jahren bei den Florida Panthers kehrte er im November zurück in die Heimatstadt und zu CSKA.
Dabei lief es für Mamin auch bei CSKA nicht nach Wunsch, so gelangen ihm in 25 Spielen der regulären saison nur ein einziger Treffer und zwei Assist. In den Playoffs wurde er auch nur bei neun Spielen eingesetzt dort brachte er es inklusive des entscheidenden Treffer nur ein weiterer und drei Assist. Maxim Mamin dazu: Ich konzentrierte mich auf die Saison, schaueauf meine Tore und stellte fest, dass ich in den Playoffs mehr erzielte als in der regulären Saison.“
Über das Gefühl nach dem Siegestor: Ich schaute auf die Gesichter meiner Spielerkollegen, Trainer, ich umarme meine Familie – das sind die besten Gefühle, die ich je erlebt habe!
Ob Mamin nach Amerika zurück kehrt wollte er noch nicht beantworten, so meinte er nur: Lasst uns feiern!