
Swiss Life Arena, © Hockeyfans.ch / © Martin Merk
Die ZSC Lions setzten sich in einem absoluten Top CHL Finale in der eigenen Arena gegen Färjestad BK dank zwei Andrighetto Tore mit 2:1 durch.
In Zürich kam es heute zum 10.Champions Hockey League Finale. Dabei traf das Gastgeber Team der ZSC Lions auf Färjestad BK aus Schweden. Die Lions setzten sich im Halbfinale gegen den CHL Titelverteidiger und Schweizer Ligakonkurrenten Genf-Servette durch. Die Schweden bezwangen klar Sparta Praha.
An diesem Finalspiel nahmen auch zwei Österreicher teil. Einer war ZSC Stürmer Vinzenz Rohrer, der zweite war Linesman Simon Riecken.
Wie zu erwarten war gingen beide Mannschaften sofort ein sehr hohes Tempo. Es dauerte aber bis in die 7.Minute bis es auch die erste richtige tolle Torchance durch Jesper Frödén für den ZSC gab.
Zürich das bessere Team und so prüfte Tomasek seinen tschechischen Landsmann im Färjestad Dress Hrubec prüfte. Nach einer weiteren Chance der Lions kamen die Gäste besser in das Spiel wobei Per Aslaund in der 17.Minute knapp an Simon Hrubec scheiterte.
Dem Heimteam gelang aber genau in dieser Phase der Führungstreffer. Als in der 18.Minute der Puck vor das Färjestad Tor kam war es Sven Andrighetto der zum Abstauben bereit stand.
Nun drückten die Hausherren und die Schweden retteten sich in die erste Pause.
Die Schweden kamen offensiver aus der Kabine und nun war die ZSC Defensive mehrmals geprüft. Joel Kellman und der erste Stangenschuss der Schweden in diesem Drittel durch Lucas Forsell die Ausgleichstreffer am Schläger hatten.
Der Schweizer Meister blieb aber im Konter immer gefährlich und einen dieser schnellen Angriffe schloss wieder Sven Andrighetto mit einem sehenswerten OneTimer in der 33.Minute zur 2:0 Führung ab. Das Spiel blieb nun weiter schnell und offen. In der 37.Minute dann eine ganz große Chance für Vinzenz Rohrer. Der Vorarlberger holte sich im neutralen Drittel die Scheibe und scheiterte gleich zweimal an Tormann Maxime Lagacé.
In der 38.Minute die erste Strafe im Spiel. So erwischte es Dean Kukan und 79 Sekunden später folgte ihn auch noch Patrick Geering. Nun war Färjestad mit zwei Mann mehr auf dem Eis doch diesesmal rettete sich der ZSC, wobei erneut die Stange für die Lions rettete in die Drittelpause und am Ende auch über die Unterzahl.
Die Schweden hatten nun mehr Platz am Eis und Fjärestad BK Topscorer Oskar Steen traf zum dritten Mal in diesem Spiel für die Schweden nur die Stange.
Nach genau 47.Minuten die erste Strafe gegen die Schweden und die Lions zogen ein tolles Powerplay auf. So war es Andrighetto mit einem erneuten OneTimer Versuch aber auch Chris Baltisberger und Derek Grant hatten gute Möglichkeiten auf die Vorentscheidung.
Neun Minuten vor dem Ende kam es für den ZSC aber anders. Denis Malgin musste auf die Strafbank und dies nutzten die Schweden nur sechs Sekunden später nach einer scharfen Hereingabe von Tomasek auf Par Aslund der der Puck erfolgreich zum 1:2 abfälschen konnte. Die Gäste blieben in Überzahl und so musste gleich Hrubec zupacken.
Die Schweizer blieben aber nicht von der Strafbank fern und so war Färjestad BK in ihrer Druckphase auch erneut in Powerplay. Die ZSC Box hielt dieses Mal aber sehr gut und so hatten die Gäste nur eine Möglichkeit und so blieb den Schweden noch etwas mehr als drei Minuten für den Ausgleich.
Zwei Minuten vor dem Ende wurde Färjestad Goalie Legace vom Eis geholt wobei Steen aus kürzester Distanz vergab und so holen sich die ZSC Lions erstmals den Titel und behalten zugleich den Champions Hockey League Pokal in der Schweiz.
Für die Löwen gab es damit auch die Siegprämie von 360000 Franken.

Stimmen zum Spiel: ZSC Trainer Marco Bayer freute sich natürlich über diesen Erfolg. Übernahm der 52-Jährige doch erst Ende Dezember von dem aus gesundheitlichen Gründen zurück getretenen Meistermacher Marc Crawford übernahm und sofort seinen ersten großen Titel feiern konnte.
„Es ist ein Titel den man gerne mitnimmt. Es ist ein Einstand den man besser nicht haben kann. Bis auf die Strafen am Ende hat der Game Plan hat gut funktioniert.“
Vinzenz Rohrer: „Was soll ich sagen kann einen nicht schlecht gehen ganz gut. So ein Titel kommt nicht oft und wir sind Champions Hockey League Sieger. Es ist speziell in einem Art Game 7 Motus. Das man am Ende in so einem Spiel am Schluss kämpfen musst ist logisch, jetzt haben wir es aber doch noch irgendwie geschafft. Ich freu mich im Moment und genieße den Moment.“