Die Linzer gleichen gegen den KAC die Serie aus

Andreas Kristler #37, Logan Roe #47, Shawn St-Amant #27, Raphael Wolf #5, © Puckfans.at / Andreas Robanser
Nach einem Durchhänger in Spiel 3 fanden die Black Wings Linz im zweiten Heimspiel gegen den EC KAC zu ihren Tugenden zurück und gleichen mit dem 3:1 Sieg in der Serie auf 2:2 aus.

Die Black Wings mussten nach der 2:5 Niederlage zuletzt in Klagenfurt zeigen, dass man noch Kraft genug hatte in diese Serie zurück zu kehren. Ein Sieg des KAC würde diesen bereits einen Matchpuck am Sonntag bringen. Ein Mann kehrte auf alle Fälle einmal zurück.Nachdem Rasmus Tirronen zuletzt nach 40 Minuten und einem Spielstand von 4:0vom Eis genommen wurde kehrte der Finne erwartungsgemäß auf das Eis zurück.
Dieses Spiel begann gleich mit einer Strafe für den KAC.
So musste Matt Fraser wegen eines Stockschlag zwischen die Beine von Shawn St-Amant , der zuvor zweimal einen Crosscheck austeilte, nach nur sechs Sekunden bereits auf die Kühlbox. Dieses frühe Überzahl konnten die Oberösterreicher aber nicht wirklich nutzen. Auch die weiteren Minuten verliefen eher zerfahren und so kam auch der KAC in der 5.Minute zum ersten Powerplay. Den Gästen gelang dies recht gut und so hatte Obertsteiner eine gute Einschussmöglichkeit. Nachdem die Linzer wieder vollzählig war die ganz dicke KAC Chance nachdem Lebeler die Scheibe leichtfertig verschenkte. Maier und Peeters fuhren darauf 2 gegen 1 auf Rasmus Tirronen aber der finnische Goalie war zur Stelle.
Der KAC ab der 10.Minute das bessere Team doch die Linzer hatten in dieser Phase die beste Chance doch ein Greg Moro One-Timer ging knapp am Tor vorbei. Es wäre aber kein Treffer gewesen, da Lebler Goalie Dahm behinderte und dafür auch eine Strafe erhielt.
Sechs Minuten vor der ersten Pause dann die nächste riesige KAC Chance doch Tobias Sablattnig scheiterte an Tirronen. Eine Minute später hieß es auch 1:0 für den KAC. Nach einem Querpass von Fraser kam dieser zu Nicholas Petersen und dieser knallte die Scheibe unter die Latte genau ins Kreuzeck.
Die Linzer versuchten zumindest zu Antworten . In der Schlussphase hatten die Linzer zwei gute Möglichkeiten, so scheiterten Julian Pusnik und Logan Roe, der im gleichen Moment ins Tor und auf Steven Strong segelte. Der KAC Spieler musste einmal verletzungsbedingt das Drittel vorzeitig beenden. Für Linz hieß es Powerplay und Ken Ograjensek wurde gleich gefährlich und Sean Collins scheiterte mit der Schlusssirene noch an Dahm.

Der KAC kam gleich zu Beginn des Mittelabschnitts zu einem weiteren Powerplay doch wirklich gefährlich wurden die Kärntner dabei nicht. Die Klagenfurter behielten auch weiterhin das Spiel-geschähen doch der zweite Treffer sollte einmal nicht gelingen. Die Linzer kämpften sich aber in das Spiel zurück wobei Marver in der 29.Minute sich zweimal eine Möglichkeit erarbeitete. Gefährlicher blieb aber der KAC, so war es einmal Maier der vor Rasmus Tirronen auftauchte. Die Linzer kämpften und versuchten alles um zum Ausgleich zu kommen doch wirklich gefährlich wurde man dabei nicht und so kam der KAC bei einem Break durch ein Foul von Ken Ograjensek ein weiteres Mal zu einem Überzahlspiel. Da waren die Black Wings durch Knott und Moro plötzlich richtig gefährlich. Dies wäckte die Black Wings scheinbar richtig auf und in der 37.Minute versuchte es Brian Lebler. Dies war auch die letzte richtig gute Möglichkeit in diesen zweiten 20 Minuten.

Die Black Wings versuchten in diesem dritten Abschnitt den Puck auf das Tor zu bekommen, doch der KAC blockte geschickt doch in der 44.Minute konnte Ken Ograjensek einen Schuss mit einem relativ hohen Stock abfälschen und so musste sich Dahm geschlagen geben. Damit hieß es 1:1 und die Black Wings zeigten ein weiteres Mal das mit ihnen immer zu rechnen sein muss. Die Linzer nun erwacht und Greg Moro versuchte es so einmal aus der Drehung aber Sebastian Dahm war zur Stelle. Der KAC musste sich nun auf Konter konzentrieren wobei Herburger zwei Mal versuchte sein Team wieder in Front zu bringen. Dann war es in der 49.Minute Logan Roe dessen Schuss abgefälscht wurde doch erneut konnte Dahm diese Chance sicher entschärfen. Eine Minute später ein wildes Gestocher vor dem Klagenfurter Tor wobei Brodi Stuart eine riesige Chance ausließ. Eine Minute später gingen die Black Wings doch in Front wobei Andreas Kristler aus sehr spitzen Winkel Sebastian Dahm bezwingen konnte.
Nun war der KAC gefordert wobei Sabattnig zumindest einmal dem Linzer Tor nahe kam. Nun flogen einmal die Fäuste zwischen Sean Collins und Thomas Hundertpfund sowie Patrick Söllinger. Am Ende mussten zwei KAC Spieler und ein Linzer auf die Kühlbox und so hatten die Black Wings sogar wieder ein Überzahlspiel. Dieses Powerplay nutzte nach idealem Zuspiel von Ken Ograjensek der Scorer vom Dienst in diesen Playoffs Shawn St-Amant zur zwei Tore Führung. Gleich nach dem Treffer flogen wieder die Fäsuste und so durfte Linz weiter in Überzahl agieren. Der KAC blieb weiter undiszipliniert und so waren diese sogar mit zwei Mann weniger auf dem Eis doch diese Phase überstanden die Klagenfurter. An der Niederlage des KAC änderte dies nichts mehr und so sind die Linzer wieder zurück in der Serie.