Fehervar AV19 qualifiziert sich mit dem 2:1 Sieg über die Vienna Capitals fix für das Viertelfinale. Die Pioneers stehen mit dem 6:2 über Asiago Hockey erstmals vor der Pre-Playoff Teilnahme.
Der Tabellenzweite Hydro Fehérvár AV19 feierte einen 2:1-Heimsieg gegen die spusu Vienna Capitals und steht somit fix in den Playoffs und das zum vierten Mal in Folge. Mit aktuell 85 Punkten ist es zudem bereits jetzt der beste Grunddurchgang der Ungarn seit Ligazugehörigkeit. Bislang waren 84 Punkte aus der Saison 2021/22 das Maximum. Damals schaffte es Fehérvár bis ins Finale, in welchem sie Salzburg unterlagen. Gegen die Capitals liefen sie aber zunächst einem Rückstand hinterher. Zane Franklin brachte den Tabellenelften in der 14. Minute im Powerplay in Führung. Die Hausherren ließen sich aber nicht aus der Fassung bringen und glichen zunächst in der 36. Minute durch Daniel Leavens in Überzahl aus, ehe Janos Hari in der 42. Minute, ebenfalls im Powerplay, den Game-Winner erzielte. Für Fehérvár war es wettbewerbsübergreifend bereits der sechste Sieg in Folge.
Die Capitals konnten nur drei der vergangenen zehn Partien gewinnen und haben nun bereits zwölf Punkte Rückstand auf den Tabellenzehnten Pioneers Vorarlberg. 15 Punkte können beide Teams maximal noch holen.
Die Vorarlberger setzten sich zu Hause gegen Migross Supermercati Asiago Hockey mit 6:2 durch. Dabei erzielte der erst 20-jährige Luca Erne seinen ersten Doppelpack in der win2day ICE Hockey League. Auf Seiten von Asiago traf Giordano Finoro doppelt. Bis knapp sechs Minuten vor Spielende stand es noch 2:2-Unentschieden, dann kam Liga-Top-Torschütze Steven Owre, der sein 28. Saisontor erzielte.
Kantersiege feierten Tabellenführer EC-KAC und der Tabellendritte EC Red Bull Salzburg. Die Rotjacken setzten sich beim HC Pustertal mit 7:1 durch. Dabei erzielte Nick Petersen einen Hattrick. Für die Klagenfurter war es einer von acht Siegen aus den vergangenen zehn Spielen. In der Tabelle haben die Kärntner weiterhin fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Fehérvár und zehn Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten Salzburg. Pustertal, das die zweite Niederlage in Folge kassierte bleibt Achter, hat nun aber drei Punkte Rückstand auf die Top-6.
Salzburg setzte sich zu Hause gegen Tabellenschlusslicht Moser Medical Graz99ers mit 9:1 durch. Für die Red Bulls war es der höchste Saisonsieg und der höchste Sieg gegen die 99ers seit dem 29. November 2020. Damals setzte sich Salzburg vor heimischem Publikum mit 10:2 durch. Am Freitag zeichnete sich zunächst kein so hohes Ergebnis ab. Nach dem ersten Drittel lagen die Hausherren nur mit 2:1 in Front. Im Mittelabschnitt folgten drei Treffer, im Schlussdrittel deren vier. Mann des Spiels war der US-Amerikaner Drake Rymsha, der in seinem 17. Spiel für die Mozartstädter seinen ersten Hattrick erzielte. Insgesamt war es das dritte Spiel in Folge, in dem der 25-jährige Center mindestens einen Treffer verbuchte.