Kristo wieder in der KHL, Amur steht ohne Trainer da

Danny Kristo (SCRJ) SC Rapperswil-Jona Lakers
© Thomas Oswald
Nach zwei Jahren in Schweden und der Schweiz kehrt Danny Kristo zu Kunlun Red Star in die KHL zurück. Alexander Gulyavtsev legt Traineramt bei Amur nieder. Ungarn möchte ein KHL Spiel.

2017 kam der US Amerikaner Danny Kristo aus Nordamerika zu Dinamo Riga. In der lettischen Hauptstadt gelangen dem 30-jährigen Flügelstürmer 21 Punkte ( 8G-13Ass).
Nach einer Saison in der KHL zog es dem zweifachen World Juniors und einmaligen WM Teilnehmer für die USA weiter zu Brynas nach Schweden.
Nach nur 10 Spielen in der SHL wechselte Kristo zu den SCRJ Lakers. Erarbeitete er sich rasch den in der Schweiz üblichen Topscorer Helm. Darauf hin verlängerten die Lakers den Vertrag mit Danny Kristo bis zum Ende der Saison 2019/2020.
Nun geht es für Kristo wieder in die KHL wo er mit den Kunlun Red Star einen Vertrag für die kommende Spielzeit unterzeichnete. Laut dem KHL Klub löste man den Vertrag mit dem Trainer aus persönlichen Gründen auf. Dies lässt natürlich immer Spekulationen aufkommen.

Noch hat die neue KHL Saison nicht begonnen gibt es bereits den ersten Rücktritt eines Trainers. Mitte Jänner 2019 übernahm der 47-Jährige das Amt des Head Coaches in Khabarovsk, nun ging es früher zu ende als erwartet.
Finanziell sollte Amur hingegen die Probleme in den Griff bekommen haben. So wurde zuletzt bekannt das Amur noch offene Gehaltsforderungen aus der vergangenen saison hatte. Dies versprach nun der Klub bis Ende des Monats zurück zu bezahlen.

Nach drei Jahren bei Dinamo Riga verlässt der Littauer Nerijus Alisauskas die lettische Hauptstadt und wechselt nach Bratislava in die slowakische Extraliga wo er einen Vertrag bei HC Slovan Bratislava unterzeichnete.

Der ungarische Verband wünscht sich ein KHL Spiel. Dies berichtet die Agentur TASS heute. Sipos Levente, Generalsekrektär des MJSZ hat dafür die KHL Führung kontaktiert. Ein Grund war aber auch die Ligaerweiterung, wo KHL Präsident Alexei Morozov ein mögliches Team aus Usbekistan und auch Ungarn nannte.
KHL Präsident Alexei Morozov über das Thema: „Derzeit ist jedoch alles nur auf der Ebene der Diskussionen, wir sind weit davon entfernt, Entscheidungen zu treffen. Wir brauchen Treffen, wir müssen die Details, die Dokumente und den Finanzierungshintergrund der Projekte kennen.“
Das wirklich ein ungarisches Team an der KHL teilnimmt ist zur Zeit ausgeschlossen. Fehervar zeigte vor einigen jahren Interesse doch eine andere Variante wäre ein KHL Spiel in Ungarn.
„Herr Morozov und die Führer der Liga sind interessiert und kooperativ, aber auch in diesem Fall geht es nur darum, Informationen zu sammeln;“ so MJSZ Generalsekrektär Sipos Levente.