
CSKA Moscow
© Puckfans.at/Andreas Robanser
CSKA Moskau feiert gegen Lokomotiv Yaroslavl einen 2:0 Heimsieg und steht mit diesem gewonnen Game 7 und fordert damit im West Conference Finale erneut SKA.
Nachdem 2:1 Overtime Sieg vor zwei Tagen in Yaroslavl erzwang Lokomotiv das heutige alles entscheidende Spiel 7 in Moskau. Dabei zeigte sich das Gäste Team in den ersten Minuten als das aktivere Team und so konnte sich Loko auch Chancen erarbeiten wobei Andre Petersson in der sechsten Minute die beste Möglichkeit vorfand. Von CSKA war bis zu diesem Zeitpunkt in der Offensive nicht wirklich etwas zu sehen. Dies änderte sich aber als Pulkkinnen wegen Stockschlags die erste Strafe in diesem Spiel kassierte.
CSKA brauchte zwar knapp eine Minute um wirklich gefährlich zu werden. Danach wurde das Loko Tor aber richtig belagert und nachdem Anton Slepyshev in der 8.Minute noch scheiterte war es nur wenige Sekunden später Mat Robinson der nach einem kurz verzögerten Schuss Edward Pasquale im Gäste Tor bezwingen konnte.
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— KHL (@khl_eng) March 29, 2021
Nun riss der Faden bei Lok und so kamen die Gäste nicht mehr wirklich vor das von Lars Johansson gehütete CSKA Tor. CSKA blieb hingegen bei ihrer Taktik und so war es in der 10.Minute erneut das Heimteam die aus dem Nichts gefährlich wurde. Nach einem Abpraller reagierte Andrei Svetlakov am schnellsten doch dieses mal war Pasquale zur Stelle. In den folgenden Minuten neutralisierten sich die beiden Mannschaften und es gab praktisch keine Tormöglichkeiten. Eine Traumkombination der Armeemannschaft führte in der 13.Minute aber zur 2:0 Führung. Dabei führte Konstantin Okulov an der Bande entlang den Puck in das Angriffsdrittel und nach einer vollen Körperdrehung spielte er einen exakten Pass zur Mitte wo Maxim Shalunov mit einem Schuss ins linke obere Eck zum 2:0 abschließen konnte. Nun hatte CSKA das Spiel im Griff und es ging in die erste Drittelpause.
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Im zweiten Abschnitt setzte sich dann die Heimmannschaft in der Defensive Zone von Lokomotiv fest und so waren es in der 23.Minute Andrei Svetlakov der wieder einmal den Loko Goalie prüfte. Vier Minuten später musste dieser gegen den völlig frei sehenden Sergei Andronov klären und in der 18.Minute rettete Edward Pasquale nach einem One-timer.
In der Minute bekam der 30-jährige Kanadier im Loko Tor dann eine kleine Verschnaufpause da Artyom Blazhiyevsky die erste CSKA Strafe kassierte. Nun versuchten die Gäste CSKA Tormann Johansson zu beschäftigen doch dessen Vorterleute blockten einige Schussversuche und so musste der Schwede im CSKA Tor nur ein einziges mal in diesen zwei Minuten bei einem Pulkkinen Schuss zugreifen. Die Armeemannschaft verlagerte in der Folge rasch wieder das Spiel auf die andere Seite wobei Soshnikov eine weitere gute Möglichkeit vergab. Erst in den Schlussminuten des Mittelabschnitts wurde das Spiel offener und so gab es Chancen auf beiden Seiten. Mit diesem 0:2 Rückstand startete Lokomotiv Yaroslavl aber in die dritten 20 Spielminuten.
Lokomotiv gelang es in diesen Abschnitt sich zumindest wieder vor dem CSKA Tor zu behaupten wobei es in der 46.Minute Teemu Pulkkinen war der Johansson ordentlich prüfen konnte. Die beste Chance zum Anschlusstreffer fand aber Maxim Osipov vor der aber frei stehend in der 52.Minute am CSKA Tormann scheiterte.
CSKA wartete hingegen mit viel Ruhe auf Breaks doch diese ergaben sich nicht wirklich und in der 53.Minute kam Lokomotiv zu einem weiteren Powerplay. Doch auch dieses konnten die Gäste aus Yaroslavl nicht nutzen. In der 55.Minute traf CSKA Stürmer Maxim Shalunov sogar noch die Stange. Auch mit sechs Feldspieler gelang Lok die nötige Wende nicht mehr und damit steht CSKA, ohne der vergangenen abgebrochenen Playoffs, zum dritten Mal in Folge in einem West Conference Finale wo es wie in den letzten drei Duellen wieder gegen SKA St.Petersburg gehen wird.
CSKA Moskau – Lokomotiv Yaroslavl 2:0 (4-3)