
Jokerit Helsinki lag gegen Metallurg Magnitogorsk bereits 3:0 in Front, am Ende siegten die Gäste in der OT mit 5:4. Admirals gewinnen Ost Derby. SKA Goalie Johansson feiert 40.KHL Shutout und Gusev sorgt für 4 Scorerpunkte.
In Helsinki standen sich zwei Teams gegenüber die sich in diesem Monat von ihren Erfolgsserien verabschieden mussten. Kehrte Metallurg mit dem Sieg in Riga sofort wieder auf die Erfolgsspur zurück so tat sich Jokerit zuletzt recht schwer und verlor so drei der letzten fünf Spiele. Metallurg gab durch Brendan Leipsic auch gleich einmal den ersten Torschuss ab doch auch Juho Olkinuora im Metallurg Tor bekam von seinen Landsleuten einige Aufgaben. So prüfte ihn Teemu Turunen. Der finnische Goalie blieb weiter im Mittelpunkt wobei Veli-Matti Savinainen aus kürzester Distanz scheiterte. Mit Niklas Friman war es dann ein Verteidiger im Jokerit Dress der in der 19.Minute für den Führungstreffer sorgte.
Niklas Friman 🇫🇮 gets one through 🚨 pic.twitter.com/wrttQJTsod
— KHL (@khl_eng) October 21, 2021
Dies beflügelte die Gastgeber auch im zweiten Abschnitt und Philip Holm konnte in der 27.Minute das erste Powerplay dann auch zur 2:0 Führung nutzen. Metallurg ab diesem Zeitpunkt bereits Spiel bestimmend doch Petteri Lindholm bezwang Juho Olkinuora in der 36.Minute sogar zum 3:0. Nur vier Minuten später schrieb Metallurg erstmals an. Yegor Korobkin, selbst in einer guten Abschlussposition, sah den frei stehenden Artyom Zemchyonok und dieser traf aus spitzen Winkel.
Dieser Treffer 29 Sekunden vor der zweiten Pause gab Metallurg neuen Schwung und dies zeigte sich nach nur 44 Sekunden im dritten Abschnitt auch auf der Anzeigentafel, Olkinuora machte das Spiel schnell und Linus Hultstrom spielte einen tiefen Pass auf Maxim Karpov der diesen perfekt gespielten Spielzug mit seinem Powerplay Tor in der 43.Minute zum raschen 3:3 Ausgleich abschloss. Nun war es wieder Juho Olkinuora der sein Team mit zwei tollen Saves im Spiel hielt und Brendan Leipsic sorgte dann in der 47.Minute sogar für die Führung der Gäste. Dabei ließ sich der Kanadier nicht stoppen, zog vor das Tor und ließ auch Anders Lindback im Jokerit Tor keine Chance. Drei Minuten später durfte dann Jokerit wieder im Powerplay ran und erneut schlugen die Finnen zu. Nach nur sechs Sekunden Überzahl war es Teemu Turunen der den 4:4 Ausgleich erzielen konnte. Nun wurden die Chancen etwas weniger wobei die Gäste durch Hulström die betse Chance in der 55.Minute vor fanden doch Lindbäck klärte und so ging es in die Verlängerung.
Dort war es dann der Schwede Linus Hultstrom der mit seinem erst dritten Saisontor den sack für Metallurg zumachen konnte und zugleich seinem Ex-Team eine 4:5 Overtime Heimniederlage bescherte.
3:0 ➡ 3:4 ➡ 4:4 ➡ 4:5 OT@LinusHultstrom 🇸🇪 completes 3-goal comeback for Metallurg! pic.twitter.com/ZwfAYzxznp
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In Khabarovsk standen sich heute erstmals die beiden östlichsten Teams der Liga gegenüber. In diesem „Derby“ konnte sich das Auswärtsteam aus Vladivostok durchsetzen. Im Spiel mussten zuerst die Admirals zwei Unterzahlspiele überstehen bevor man selbst in die selbe Situation kam. Das erste Überzahl blieb noch ungenützt bevor Vojtech Mozik mit einem One-Timer seinen ersten Saisontreffer erzielen konnte. Den Pass dazu lieferte Libor Sulak.
Der Ex-HC Orli Znojmo Spieler war im zweiten Abschnitt dann selbst für das 2:0 verantwortlich. Dabei wurde er im neutralen Drittel von Vojtech Mozik auf die Reise geschickt. Amur rannte weiter gegen das Tor der Gäste doch schien Nikita Serebryakov im Admiral Tor unbezwingbar zu sein. In der 44.Minute musste sich Serebryakov dann aber doch geschlagen geben. In einer weiteren Druckphase konnte der Goalie den Puck mit der Fanghand nur noch weg schlagen doch Radan Lenc stand ideal und staubte zum Anschlusstreffer ab. Der 25-jährige Admiral Tormann ließ in der Folge aber keinen weiteren Treffer zu und so feiert Vladivostok dank der 33-Saves nach dem 3:1 Sieg bei Lokomotiv Yaroslavl den zweiten Auswärtssieg in Folge.
Salavat Yulaev bleibt auch bei CSKA Moskau weiter erfolgreich. Mit dem 3:2 Auswärtssieg feiert Ufa den bereits dritten Sieg in Folge. Ufa konnte dabei durch Alexander Kadeikin, Markus Granlund und Sakari Manninen drei mal in Führung gehen. Jeweils den Ausgleich für CSKA erzielten Artyom Sergeyev und Anton Slepyshev. Neben dem dritten Sieg in Folge punktet Salavat Yulaev damit bereits im fünften Spiel hintereinander. Für CSKA hingegen war dies die vierte Niederlage in den letzten sechs Spielen.
Neftekhimik Nizhnnekamsk musste im heutigen Heimspiel gegen Dynamo Moskau eine 0:3 Niederlage hinnehmen. Die Tore für die Blau-Weißen erzielte Alexander Petunin in der 14.Minute, Sergei Boikov in Minute 26 und im Schlussdrittel war es dann Vladislav Yefremov der den Endstand fixieren konnte. Dynamo feierte damit nach drei Auswärtsniederlagen wieder einen Sieg wobei Goalie Ivan Bocharov mit 25 Saves sein zweites Saison Shutout feiern konnte.
Sein bereits 40.KHL Shutout hingegen feierte heute SKA Goalie Lars Johansson. Der Schwede wehrte beim 7:0 Kantersieg gegen die Kunlun Red Star 18 Schüsse auf sein Tor ab und damit feierte er seit seinem Wechsel von CSKA nach St.Petersburg sein siebendes Shutout für SKA wobei dies sein zweites in Folge war.
KHL Heimkehrer Nikita Gusev gelangen hingegen gleich in seinem ersten Spiel der Saison 4 Scorerpunkte. Dabei traf der Jährige zum 3:0 und steuerte noch drei Assist bei. Neben den vier Punkten von Gusev gelangen Linden Vey und Joonas Kemppainen jeweils ein Doppelpack.
Welcome back to the KHL, Nikita Gusev! Missed you. pic.twitter.com/hNUlgk7SrP
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Vityaz Podolsk musste sich im Heimspiel gegen Spartak Moskau mit 2:5 geschlagen geben. Tim Heed und Andrei Loktionov gelangen dabei auf Seiten von Spartak je ein Tor und ein Assist. Für Spartak war dies nach zwei Overtime Siege der dritte Erfolg in Serie.
Dinamo Riga muss sich wieder auf Trainersuche begeben. Im April dieses Jahres unterschrieb Sergei Zubov bei den Letten, nun sieben Monate später einigte sich der 51-Jährige und der KHL Klub gemeinsam den Vertrag aufzulösen. So sollen familiäre Gründe den Ausschlag gegeben haben. Dinamo Riga respektiert auch die Entscheidung von Sergei Zubov und so wird nun Valerijs Kulibada morgen im Auswärtsspiel bei Severstal Cherepovets Interimsweise die Head Coach Aufgaben übernehmen.