Vier EBEL Teams im Testeinsatz

Die Graz 99ers gewinnen nach nur 20 gespielten Minuten gegen Stavanger. Fehervar, Dornbirn und Salzburg mit Niederlagen.

Abbruch bei Graz 99ers gegen Stavanger Oilers
Das letzte Testspiel der Moser Medical Graz 99ers gegen die Stavanger Oilers (NOR) musste bereits nach einem Drittel, aufgrund eines großen Lochs in der Nähe des Torhüters, abgebrochen werden. Ohne Kapitän Oliver Setzinger und Travis Oleksuk, die beide geschont wurden, waren die 99ers bis zum Spielabbruch tonangebend. Zum ersten Mal jubeln durften die Steirer in Minute elf. Dominik Grafenthin tankte sich sehenswert durch die gegnerische Abwehr und ließ dem gegnerischen Torhüter keine Abwehrchance. Nur Sekunden später erhöhte Sebastian Collberg auf 2:0. Der Neuzugang schob die Scheibe unter den Goalie der Norweger hindurch und verdoppelte die Führung. Nur drei Minuten später konnten die Grazer im Powerplay nachlegen. Kevin Moderer ließ den Torhüter der Oilers aussteigen und schob den Puck Backhand ins Tor. In der 20. Spielminute schrieb auch Stavanger an. Nach einem Missverständnis in der Defensive der 99ers traf Greg Mauldin ins leere Tor. Das zweite Drittel wurde nicht mehr angepfiffen, da ein großes Loch in der nähe des Torwarts eine Spielaufnahme unmöglich machte.

Overtime-Niederlage für Fehérvár
Eine knappe 3:4 OT-Niederlage musste Hydro Fehérvár AV19 gegen Grenoble (FRA) hinnehmen. Im ersten und zweiten Drittel gingen die Ungarn jeweils in Führung, mussten allerdings jeweils noch den Ausgleich hinnehmen. Im Schlussabschnitt gelang den Franzosen ein Blitzstart. Bereits in der ersten Minute konnten sie die erstmalige Führung im Spiel erzielen. Fehérvár gelang allerdings nur sechs Minuten später der Ausgleich zum 3:3. Mit diesem Spielstand ging es in die Verlängerung, in welcher Grenoble in Minute zwei der entscheidende Treffer zum 4:3 gelang.

Dornbirn gegen Straubing Tigers chancenlos
Zur Premiere beim Mercedes-Benz Rent Cup mussten sich die Dornbirn Bulldogs gegen die Straubing Tigers geschlagen geben. Nach der 0:5-Niederlage treffen die Vorarlberger beim Turnier in Nürnberg am Sonntag auf Gastgeber Thomas Sabo Ice Tigers.
Zum Auftakt mussten die Vorarlberger gegen die Straubing Tigers, bei denen Chef-Trainer Tom Pokel auf der Kommandobrücke steht, eine 0:5-Niederlage hinnehmen. Ein Doppelschlag ebnete den Deutschen im Startdrittel binnen 23 Sekunden den Weg zum Sieg. Bemüht aufspielende Tupamäki-Schützlinge kamen mit Fortdauer der Partie zwar vermehrt zu Chancen, Straubing präsentierte sich jedoch deutlich stärker und effizienter im Abschluss.

Zweite Niederlage für Salzburg bei Red Bulls Salute
Nach der 3:5-Niederlage am Freitag gegen die Malmö Redhawks (SWE), musste sich der EC Red Bull Salzburg beim Red Bulls Salute in Kitzbühel im Spiel um Bronze auch IFK Helsinki (FIN) mit 3:4 geschlagen geben. In einer rassigen Partie lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe. In der Anfangsphase belauerten sich beide Mannschaften, ehe in der 9. Spielminute Helsinki durch ein Tor von Aleksi Laakso in Führung ging. Die Bullen reagierten und glichen in der 16. Minute im Powerplay aus. Kapitän Thomas Raffl verwertete im Slot trocken einen sehr schönen Pass von Raphael Herburger. Doch noch in derselben Minute holten sich die Finnen bei einem Konter die Führung zurück und nahmen das 2:1 mit in die erste Pause.
Im zweiten Drittel drehte Salzburgs Mario Huber die Partie mit einem Doppelpack. In der 24. Minute traf der Tiroler zum Ausgleich, fünf Minuten später kam er plötzlich völlig frei vor dem Tor an die Scheibe und ließ dem finnischen Schlussmann Atte Engren keine Chance. In der 38. Spielminuten gelang IFK der Ausgleich zum 3:3.
Im Schlussabschnitt gelang Helsinki bereits in der 2. Minute der entscheidende Treffer zum 4:3. Zwar versuchte Salzburg in der Folge alles, um noch einmal zurück in die Partie zu kommen, doch die Defensive Helsinkis hielt bis zum Schluss stand. Der EC Red Bull Salzburg beendet den Red Bulls Salute dadurch auf dem vierten Platz.