Wie erwartet steht Team Canada im Frauen Finale

Olympic Games 2022 Hockey Tournament Women Semifinal CAN – SUI
Andrea Brändli #20, Jamie Lee Rattray #47, Sarah Forster #3, Shannon Sigrist #9
Wukesong Sports Centre, Beijing © Andreas Robanser
Im Semifinale des Frauenturniers setzt sich in Peking Team Canada gegen die Schweizerinnen erwartungsgemäß durch und stehen mit dem 10:3 als erstes Team im Finale.

Im Olympischen Frauenturnier stand heute Morgen das erste Semifinale auf dem Spielplan. Dabei trafen die Aussenseiterinnen aus der Schweiz auf das Team Canada. Diese gewannen das Vorrundenspiel gleich mit 11:0.

Olympic Games 2022 Hockey Tournament Women Semifinal CAN – SUI
Andrea Brändli #20, Lara Christen #17, Mélodie Daoust #15, Nicole Vallario #16
Wukesong Sports Centre, Beijing © Andreas Robanser

Die Schweizerinnen zeigten aber heute ab der ersten Minute das sie sich nicht einfach geschlagen geben wollten. So waren die Kanadierinnen wohl das klar bessere Team doch sie taten sich trotz druckvollem Spiel recht schwer die ganz großen Chancen zu kreieren. In der 8.Minute fand dann aber ein Claire Thampson Schuss den Weg vorbei an Andrea Brändli ins Schweizer Tor. Nun brachen bei den Schweizerinnen die Chaos Minuten an. Nur 47 Sekunden später staubte Jamie Lee Rattray vor dem Tor stehend ab und weitere 36 Sekunden später legte Claire Thompson aus idealer Position für ihre Kollegin Blayre Turnbull auf die ohne Mühe auf 3:0 stellen konnte. Dies war es aber noch nicht musste sich doch Andrea Brändli nur weitere 17 Sekunden später durch Renata Fast erneut geschlagen geben. Für die Schweizer Torfrau war damit nach 9:21 Spielminuten dieses Halbfinale vorbei und für sie kam Saskia Maurer.

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Saskia Maurer #29, Emily Clark #26, Nicole Bullo #23
Wukesong Sports Centre, Beijing © Andreas Robanser

Diese konnte ihren Kasten aber auch gerade einmal 79 Sekunden sauber halten den da schlugen die Kanadierinnen durch einen Slapshot von Erin Ambrose ein fünftes mal zu. Maurer blieb auch weiter im Mittelpunkt doch ihre Vorderleuten erholten sich von diesen Chaosminuten und so gelang der Kapitänin Lara Stalder in der 19.Minute in einem Überzahlspiel der erste Schweizer Treffer.
Damit spielet sich auch im Mittelabschnitt das Spiel nicht nur vor dem Schweizer Tor ab. Saskia Maurer blieb aber weiter eine Hauptperson und so verhinderte sie in der 24.Minute den nächsten Treffer der Kanadierinnen durch einen Clark Versuch. In der 25.Minute schrieben die Schweizerinnen ein weiteres Mal an. Dabei war wieder Lara Stalder die den Pass auf Alina Müller gab am Tor mitbeteiligt. Nun schien es als ob die Schweizerinnen in das Spiel zurück gefunden hätten doch es folgenden wieder Chaosminuten.
In der 28.Minute leitete dies ein verirrter Schuss von Marie-Philip Poulin der den Weg ins Tor fand ein und 11 Sekunden später erhöhte Emily Clark auf 7:2.

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Sinja Leemann #22, Emma Maltais #27, Jill Saulnier #11, Alina Marti #28
Wukesong Sports Centre, Beijing © Andreas Robanser

Die Kandierinen selbst beendeten mit einer Strafe von Stacey selbst diese Phase und so konnte erneut die Schweizer Kapitänin Lara Stalder mit ihrem zweiten Tor ihr Team mit einer 3 auf die Anzeigentafel bringen. In der 33.Minute legte bei Team Canada Marie-Philip Poulin einen Sololauf hin und stellte mit dem Treffer zum 8:3 den Zwischenstand nah 40 Minuten her.
Im Schlussabschnitt legten die Kanadierinnen durch Tore von Emma Maltais und Brianne Jenner noch zwei Tore drauf und fügten so den Schweizerinnen doch noch eine zweistellige Niederlage zu. Dieses 3:10 aus Sicht der Schweizerinnen war aber auch ein gewisser Erfolg, gelangen in der bisherigen Geschichte des Schweizer Frauen Eishockeys doch noch nie drei Tore gegen ein kanadisches Team.

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Lara Stalder #7, Ashton Bell #21
Wukesong Sports Centre, Beijing © Andreas Robanser

Die Schweizer Kapitänin Lara Stalder sah nach dem Spiel trotz der Niederlage neben ihren drei Scoreprunkte aber auch andere positive Aspekte: „Wir haben hart gekämpft, wir haben gekämpft, wir haben Chancen geschaffen, und das ist das Positive, das wir bringen können. Wir müssen aus der ersten Halbzeit lernen. dass wir nach ihrem ersten Tor weiterspielen müssen, als ob es 0:0 wäre.“
Über den schwierigen Start der Schweiz, als Kanada nach 11 Minuten mit 5:0 in Führung ging:
„Die ersten fünf Minuten waren gut. Dann haben sie ein Tor geschossen und wir haben uns mental irgendwie verloren. Das Scheiben Glück war auch nicht auf unserer Seite sprang der Puck doch von der Querlatte rein.
Nun hofft Lara Stalder auf das Bronze Spiel: „Es würde alles bedeuten. Dafür kämpfen wir, , dafür geht man jeden tag ins Gym. Es würde alles bedeuten, mit einer Medaille um den Hals in die Schweiz zurückzukehren.“

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