Wir wollen in die Top Division

Lena Aigner, Martin Kogler, © Puckfans.at / Andreas Robanser
Für das ÖEHV Frauen Nationalteam beginnt heute die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in China. Dabei steht der Aufstieg für das Team ganz klar im Fokus.

Lena Aigner will nach dem Turnier mit „Österreichisches Frauenteam steigt in Top Division auf“ nur eine einzige Überschrift in den Medien lesen. Die 19-Jährige Studentin sieht dabei den Vorteil auch an der knapp nicht geschafften Olympia Qualifikation.
Dies wolle man kein weiteres mal erleben. Die knappen Niederlagen bei dieser Olympia Quali gegen A-Nation Deutschland und Ungarn zeigen aber auch die Möglichkeiten dieses Teams.
Das dies in Österreich überhaupt möglich ist wohl auch sehr viel den Spielerinnen selbst zu verdanken. Diese holen das bestmögliche aus ihren schlechten Bedingungen heraus. So trainieren die Sabres St.Pölten als österreichischer Staatsmeister drei Mal in der Woche auf dem Eis, wobei ein Training in der vergangenen Saison Vormittags war und so die meisten Spielerinnen nicht dabei sein konnten. Mit vier weiteren Fitness- und Gym Terminen sind so die Spielerinnen ebenfalls die ganze Woche mit ihrem Sport Eishockey beschäftigt. So ließ die 19-Jährige auch den Gedanken schweifen, was wäre mit den gleichen Möglichkeiten und gleichen Bedingungen wie es eine ICEHL Mannschaft hat im österreichischen Frauen Eishockey möglich.
Lena Aigner die sich in der Zukunft wünscht und sich das Ziel gesetzt hat Richtung Schweden oder vielleicht auch Nordamerika zu gehen blickt auch gerne über den großen Teich in die PWHL.
Mit Anna Meixner und Theresa Schafzahl spielen dort auch zwei Österreicherinnen in der besten Frauenliga der Welt.

Anna Meixner #94, Ottawa Charge, TD Place Ottawa, © Puckfans.at / Andreas Robanser

Anna Meiner für die Ottawa Charge und Theresa Schafzahl für Boston Fleet tätig werden beide bereits ab Freitag die volle Vorbereitungszeit mit dem Team mitmachen.
Zusätzlich konnte neben dem schwedischen Chef Trainer Alexander Bröms mit Sarah Hodges erstmals eine Frau als Trainerin gewonnen werden. Dies sei für die Spielerinnen wie Lena Aigner betonte ganz wichtig. Könne man doch mit allen Problemen zu ihr gehen. Die 50-jährige Kanadierin fungierte selbst lange als Head Coach in der kanadischen Frauen Univeritäts Liga und kann so dem Teamspielerinnen enorm helfen.
Am Sonntag trifft das ÖEHV Frauenteam in Bratislava auf die Slowakinnen bevor es dann nach Shenzhen geht wo es noch einen Test gegen Frankreich gibt bevor man am 13.April mit dem Spiel gegen Dänemark in das WM Turnier geht.