Wölfe und Bullen siegreich KAC verliert gegen AV19

Der HC Pustertal ist weiterhin nicht zu stoppen und feiert mit dem 4:3 SO Sieg in Znojmo Sieg Nr.7 in Serie. Salzburg fertigt Linz ab und der KAC verliert gegen AV19 mit 0:7.

Der HC Pustertal Wölfe schwebt auf Wolke sieben, denn der Liganeuling feierte am Freitagabend bereits den siebenten Sieg am Stück. Beim HC Tesla Orli Znojmo setzten sich die Südtiroler mit 4:3-SO durch. In der Tabelle festigten sie Platz fünf ab. Znojmo, dass die dritte Niederlage aus den vergangenen fünf Spielen kassierte, ist Tabellenneunter. Die Gäste lagen durch einen Doppelpack von Johan Harju schnell mit 2:0 in Front. Durch Filip Ahl schrieben aber auch die Gastgeber im Startdrittel an. Im Mittelabschnitt gelang Radek Prokes sogar der Ausgleich, ehe Jakob Stukel zur erneuten Führung für Pustertal traf. Der 27-jährige Prokes war es auch, der im Schlussabschnitt den Ausgleich für Znojmo erzielte. In der Overtime durften die Fans der Tschechen sogar kurz über den Sieg jubeln. Der vermeintliche Game-Winner wurde aber wegen Abseits aberkannt. Im Shootout setzten sich schlussendlich die Gäste durch, die den zweiten Sieg in Serie gegen die tschechischen Adler feierten.

Einen klaren 7:1-Heimsieg feierte Tabellenführer EC Red Bull Salzburg gegen die Steinbach Black Wings Linz. Dabei gingen die Gäste aus Linz bereits nach 59 Sekunden, durch einen Powerplay-Treffer von Martin Stajnoch, mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Red Bulls kam aber prompt (5.). Weitere Treffer wurden im ersten Drittel nicht erzielt. Doch im zweiten Spielabschnitt legten die Mozartstädter, die als erstes Team bereits fix für die Playoffs qualifiziert sind, einen Gang zu. Durch vier Tore binnen fünf Minuten sorgten sie rasch für die Entscheidung. Kapitän Thomas Raffl trug sich genauso wie Peter Schneider doppelt in die Torschützenliste ein. Während die Red Bulls den zweiten Sieg in Serie feierten, kassierten die Black Wings die sechste Niederlage in Folge.
Das Tief des EC-KAC hält an. Der amtierende Meister musste sich zuhause Hydro Fehérvár AV19 mit 0:7 geschlagen geben und kassierte bereits die dritte Niederlage am Stück. In der Tabelle liegen die Rotjacken nur auf Platz sechs, Fehérvár ist Tabellendritter. Für AVS-Torwart Rasmus Tirronen war es das erste Shutout der Saison. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase traf Janos Hari in der zwölften Minute zur Führung für die Gäste. Im zweiten Drittel legten die Ungarn zwei Tore nach, ehe die Hausherren vor mehr als 1800 Zusehern im Schlussabschnitt wegbrachen. Binnen neun Minuten erzielte Fehérvár vier weitere Treffer. Für AVS, bei denen nur Csanad Erdely doppelt traf, war es der zweite Sieg über den KAC in Folge.

Der VSV verpflichtet Goalie Tomi Karhunen. Der im finnischen Oulu geborene Karhunen verbrachte seine Jugendzeit mit Ausnahme eines einjährigen Engagements in Kanada bei den Sarnia Sting in der OHL in seinem Heimatland. Gegen Ende der Saison 2011/12 wechselte der ehemalige finnische Junioren-Nationalspieler auf Leihbasis zum HC Slovan Bratislava und feierte sogleich den Meistertitel in der slowakischen Liga. Doch das war noch nicht alles: Zwischen 2014 und 2016 folgten drei weitere Titelgewinne in der finnischen Top-Liga – und zwar mit Kärpät Oulu sowie Tappara Tampere.
Karhunen war zudem bei Top-Klubs in der KHL, in der Schweizer Nationalliga sowie in der DEL sehr erfolgreich aktiv. Zuletzt war er bei Straubing Tigers (DEL) engagiert. Davor bestritt der Goalie von 2019 bis 2021 insgesamt 64 Partien für den Schweizer Top-Klub SC Bern, wobei er mit einer Fangquote von über 90 Prozent überzeugte und zu den besten Torhütern in der Schweiz zählte.