Zum ICE Ligastart Auszeichnung für drei große Spieler

ICEHL Round 2: Bratislava Capitals – Vienna Capitals
Philippe Lakos #4, Lukáš Bohunický #5
Zimny Stadion Ondreja Nepelu
© Puckfans.at/Andreas Robanser
Viele Emotionen kann man sich zum Start der neuen ICEHL Saison erwarten. So wurden und werden bei drei Liga Klubs drei Spielernummern zu „Retired Numbers“ erklärt.

Nachdem beim HC Pustertal Armin Helfer bereits vor knapp zwei Wochen diese Ehre erfuhr folgen heute mit Manuel Latusa und in der kommenden Woche mit Philippe Lakos zwei weitere Spieler.
Armin Helfer hat Eishockeygeschichte geschrieben. In Bruneck, im Pustertal, in Südtirol, international. Nun wird dessen Nummer 62 knapp zwei Jahre nach dem Karriereende des Verteidigers offiziell zurückgezogen und so beim HC Pustertal nie mehr vergeben werden.
Arnin „Amme“ Helfer ist nach Martin Crepaz #4 und Oskar Degilia #26 erst der dritte Spieler der Wölfe aus dem Pustertal dem diese Ehre zugesprochen wurde. Die Nummer 62 trug Helfer beim HC Pustertal seinem all zu früh verstorbenen Jugendfreund Oskar Degilia zu ehren Degilia der im September 2002 tragisch verunglückte.
Der heute 42-jährige Armin Helfer bestritt seine ersten Spiele für die Kampfmannschaft des HC Bruneck bereits in der Saison 1996-1997. Am Ende wurden es abgesehen der sechs Jahre in Mailand und einer Saison beim HC Innsbruck sowie der Saison 2008-2009 die er in der Schweiz verbrachte insgesamt knapp 16 Spielzeiten für den Klub aus Bruneck.
Zusätzlich war Helfer gleich 20.Mal Teil des italienischen Nationalteams wobei er 2006 an den olymischen Spielen sowie an 10 A-Weltmeisterschaften und neun B-Weltmeisterschaften bestritt.

IIHF World Championship, RUS – ITA
Armin Helfer #26, Alexander Ovechkin #8
Ondrej Nepela Arena, Bratislava
©Puckfans.at/Andreas Robanser

Als österreichischer Sicht macht heute Freitag der EC Red Bull Salzburg mit Manuel Latusa den Anfang. Manuel Latusa wird damit nach Daniel Welser erst der zweite Spieler der Bullen aus Salzburg sein dem seine Rückennummer 15 zur „Retired Number“ erklärt werden wird.
Latusa bestritt 10 Jahre für den EC Red Bull Salzburg und konnte in dieser Zeit vier Meistertitel mit dem Klub feiern.
In insgesamt 592 Spielen für Salzburg erzielte der 38-Jährige gebürtige Wiener 131 Tore für die Bullen bevor er nach seiner aktiven Karriere in den Trainerstab der Nachwuchsakademie wechselte.
Insgesamt spielte Manuel Latusa von 2000 an wo er seine ersten beiden EBEL Spiele für den KAC bestritt 18 Jahre in der höchsten Liga. Von 2001 bis zu seinem Wechsel 2008 nach Salzburg konnte Latusa seinen ersten Titel mit Wien gewinnen.
Nach insgesamt 18 Saisonen und insgesamt 912 Liga Spielen und 466 (215+928) Punkten sowie einer Teilnahme an den olympischen Spielen 2014 in Sochi sowie fünf Weltmeisterschaften (drei davon in der A-Gruppe) beendete Manuel Latusa 2018 seine aktive Karriere.
Manuel latusa über diese besondere Ehre: „Das wird schon cool, gerade auch für meine Kinder. Persönlich rücke ich mich nicht so gern in den Vordergrund. Dass meine Nummer 15 nie mehr vergeben wird, ist Wertschätzung für das, was ich für den Verein gemacht habe – und eine brutale Ehre. Und die Aufgabe, das weiterzugeben, was ich in meinen zehn Saisonen in Salzburg gelernt habe.“

EBEL Final, HC Orli Znojmo – EC Red Bull Salzburg
Jan Lukas #29, Manuel Latusa #15, Radek Cip #12
©Puckfans.at/Andreas Robanser

Eine Woche später wird ein ehemaliger Teamkollege von Manuel Latusa und ebenfalls Meister mit den Vienna Capitals 2005 ebenfalls diese Ehre zugesprochen. Philippe Lakos der 2003 aus Nordamerika zu den Vienna Capitals kam blieb dem Klub bis auf die Spielzeit 2008-2009 wo er für den HC Innsbruck tätig war immer treu.
Phil Lakos spielte insgesamt 18 Jahre für die Vienna Capitals wobei er es in 898 Ligaspielen für die Vienna Capitals insgesamt 32 Tore 126 Assist und 158 Punkte damit erreichen konnte. Doch auch im Einsatz für die Capitals zeigte sich immer Bereit, so brachte es Lakos auf insgesamt 1806 für die Wiener.
Philippe Lakos der einzige Spieler der sowohl 2005 und 2017 Teil der erfolgreichen Meister Mannschaft der Vienna Capitals war. Phil Lakos wird am Freitag dem 23. September die ganz große Ehre der Vienna Capitals verliehen in dem seine Rückennummer 4 als erste Nummer seit der Gründung der Vienna Capitals 2001 zur „Retired Number“ erklärt werden wird.
Philippe Lakos bleibt den Vienna Capitals aber weiter treu und wird ab dieser Saison als Co-Trainer neben Christian Dolezal das Trainerteam von Head Coach Dave Barr unterstützen.